Erlesene Freuden
Adlerstein Verlag
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Der den Tod

nicht schmeckt...

Die Erneuerung und Vollendung des Menschen erörtert unter Berücksichtigung des Thomasevangeliums

von Peter Schwan

Adlerstein Verlag

ISBN: 9783945462683

376 Seiten, € 24,90
Der Titel des Buches verweist auf die Bemerkung Jesus aus den Evangelien: „Es sind einige von denen, die hier stehen, die den Tod nicht schmecken werden, bis sie das Reich Gottes in Kraft haben kommen sehen.“
Auch das außerbiblische Thomasevangelium spricht vom Geschmack des Todes und beginnt mit der Bemerkung: „Wer die Bedeutung dieser Worte findet, wird den Tod nicht schmecken“.
Das Thomasevangelium ist von der literarischen Gattung her nicht wirklich ein Evangelium, sondern präsentiert in Dialogform lediglich eine Auswahl von Sprüchen, „die den Tod nicht schmecken lassen“, sofern ihre verborgene Bedeutung gefunden wird. Das Konzept der verborgenen Bedeutung dieser Worte setzt offenbar eine bereits bekannte Jesusüberlieferung voraus, die auf das Reich Gottes zielt, zu dessen kraftvollem Kommen der Mensch zu seiner Erlösung schließlich den Tod (nur) schmecken wird.
So gesehen legt es das Gewicht auf eine Erörterung, die Eschatologie genannt wird, welche die prophetische Lehre von der Erneuerung und Vollendung des Menschen und der gesamten Schöpfung im Blick hat. Dabei bezieht die in diesem Buch vorgestellte Auslegung des Thomasevangeliums die Kultur Asiens mit ein, denn mit etlichen Sprüchen trägt dieses die Worte Jesu nach Indien. Indische Überlieferungen berichten, dass der Apostel Thomas in Indien war. Auch wenn er dort kaum diese Sammlung von Sprüchen verbreitet haben dürfte, so stellt sie das Reich Gottes doch der indischen Kultur vor, ohne den biblischen Schriften etwas wegzunehmen oder hinzuzufügen.
Mit dem vorliegenden Buch soll nun aufgezeigt werden, dass das Thomasevangelium insoweit geeignet ist, nicht nur den Asiaten, sondern auch uns im modernen Westen ein Bild vom Menschen und vom Reich Gottes aufzuzeigen, wie sie bei den frühen Christen noch anzutreffen waren, in weiten Teilen der "nach-christlichen Epoche" jedoch in Vergessenheit geraten sind mit bedenklichen Folgen, die eine Umkehr und Rückbesinnung ratsam erscheinen lassen.

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